Donnerstag, 28. November 2013

Gute Tat.

Blutspenden heißt Leben spenden.

Ich glaube, so in der Art war auch ein Werbespruch für das Deutsche Rote Kreuz.
Ich war heute spenden. Ich fühl mich gut damit. Irgendwie gibt mir das auch was selber für mich.
Stärke. Hoffnung. Den Glauben daran, etwas Gutes zu tun.
Heute war mein zweiter Anlauf und es hat geklappt. Gute Werte, Nervosität aber das ist ja normal.

Ich betrete dieses Gebäude. Und bin erstmal hin und weg.
Da steht dieser Kerl in seinem Kittel. Wenn mich meine Menschenkenntnis 

nicht vollkommen im Stich lässt, ist er um die 20. Er lächelt und ich bin total verzaubert. Eigentlich sollte es doch um die Spende gehen, aber momentan denke ich nur noch daran, wie ich diesen Jungen wiedersehen kann.

Und dann beginnen die wildesten Fantasien:


Er hat doch deine Nummer. Wenn er dich gut findet, dann ruft er an. 

Bist du eigentlich vollkommen durchgedreht? Sowas passiert vielleicht in Filmen, aber nie und nimmer im echten, knallharten Leben. 

Hoffnungslos romantisch.

Vielleicht gehst du einfach nochmal hin, fragst ihn: Hey, ich find dich nett, kann ich deine Nummer haben?

 Wie kommt das denn bitte? Wer lernt sich denn beim Blutspenden kennen und verguckt sich in einen der Ehrenamtlichen?

Ich glaub, jetzt hab ich nicht mehr alle Latten am Zaun..
Das geht vorbei. Bald vergisst du diesen süßen Mann und dann kommt ein neuer. 


Oder ich hoffe darauf, ihn irgendwann wiederzusehn.

SCHICKSAL. 

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